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Dies ist ein Sport mit viel Spaß, ohne Kleiderordnung, ohne Caddie und ohne komplettes Schlägerset.

Benötigt wird ein Schläger, einige Bälle und eventuell einige Tees.






Gespielt wird im freien Gelände, aber auf Strecken, wo keine Personen gefährdet werden können.

(Golfbälle können durchaus 150 m oder mehr fliegen und zum Geschoss werden)

Sicherheit ist oberste Priorität !

Spielregeln

Es werden 10 bis 15 anzuspielende Ziele im Gelände festgelegt, die mit möglichst wenig Schlägen zu erreichen sind.

Der Ball gilt als eingelocht, wenn er innerhalb einer Schlägerlänge vom Ziel entfernt liegt.

Terraforming ist nur innerhalb einer Schlägerlänge um den Ball erlaubt.

Innerhalb von 5 Minuten nach Abschlag muß der Ball gefunden werden. Ansonsten gilt der Ball als nicht spielbar. Der Spieler bekommt einen Strafschlag und die Gruppe legt den neuen Ausgangspunkt fest.

Befindet sich der Ball in einer nicht spielbaren Position, kann die Lage des Balls auf Kosten eines Strafschlags im Umkreis einer Schlägerlänge um den Ball herum verändert werden.

Vorrangig ist der Ball aus jeder Position zu schlagen. Die Höchstzahl der Schläge ist für jedes Ziel auf 13 begrenzt.

Die Benutzung von Tees wird vom Gelände abhängig gemacht und vor dem Spiel festgelegt.

Sieger ist derjenige, der mit den wenigsten Schlägen alle Ziele absolviert hat.

Golfschläger

Beim normalen Golf schleppt man gleich ein ganzes Sortiment verschiedener Schläger mit sich herum: Hölzer, Eisen, Wedges und einen Putter. Für CrossGolf reicht ein einziger schon aus. Am besten ein 6er oder 7er Eisen. Kürzer - 8er und 9er - geht es aber auch. Gerade zu Anfang fallen die Unterschiede im Schlag nicht gerade gross aus.

Eisen haben eine kürzere Schlagweite und der Ball fliegt dabei höher. Die Zahlen 1-9 stehen dabei für die jeweilig erreichbare Weite - mit einem Eisen 1 kann man also wesentlich weiter schlagen als mit einem Eisen 9.

Hölzer heissen zwar noch so, sind heute aber auch aus Metall. Mit ihnen kann man am weitesten schlagen. Auch hier gilt: je kleiner die Zahl desto weiter. Im CrossGolf werden Hölzer normalerweise nicht benutzt. »iron only« ist üblicherweise angesagt.

Sonstige Schläger

Putter kommen meist überhaupt nicht zum Einsatz. Denn das abschliessende Grün, auf dem beim normalen Golf eingelocht wird, sind ausserhalb von Golfplätzen extrem selten ;-) SandWedge (SW) oder PitchingWedge (PW) sind auch weniger üblich - sie schlagen eher kurz und lassen sich nicht ganz so vielseitig einsetzen wie die anderen Eisen.





Golfbälle

Möglichst viel und möglichst billig. Denn beim CrossGolf gehen sehr schnell, sehr viele verloren. Aufgerissene (mit Cuts) sollten es zwar nicht gerade sein, aber Gebrauchspuren (oft als Bälle für die Driving Range bezeichnet) sind absolut in Ordnung (irgendwann müssen sie sowieso alle »ins Gras beissen«). Es gibt bei Neu-Bällen zwar erstaunlich grosse Unterschiede (Verhalten und Weite), die machen sich aber nur auf einem Golfplatz wirklich bemerkbar. Zum Üben eignen sich auch die sogenannten „Soft-Bälle". Diese werden durch die Luft sehr stark abgebremst und fliegen so nur rund 5-10 m weit.

Nicht nur spaßig, sondern auch ziemlich teuer (ca. 8,00 Euro pro Stück), sind Leuchtbälle. Wie der Name schon sagt, kann man mit denen auch im Dunkeln eine Runde spielen.

Die Bälle sind aus transparentem Material und besitzen eine Bohrung, in die sogenannte Knicklichter eingesteckt werden. Diese kleinen Stäbchen (nur einmal zu gebrauchen) werden geknickt und leuchten dann für ca. 4 - 8 Stunden. Sie sind in jedem gutsortierten Angelladen zu kaufen.

Taiga Wutz wünscht viel Spaß !